[7/52] Monster

This weeks theme was “Monster” and I actually wanted to portrait some kind of bipolar disorder and shit… but ended up  with some weird silent hill/zombie creature… yesss…

Today I’m quite satisfied with the edit… yeah it’s ok. Maybe not the best but not the worst either. I’m fine with it. Also I totally love the fact that I have a frickin black wall in my room. Awwww yes. Amazing! Sorry if I disappointed anybody with the result but I was kind of trash the last days. Got an infection on the eye (the covered one in the picture) and rested in bed for… ever. This picture is a spontaneous one.

Looking forward for the next theme. Whoop whoop.

Yours
June K.

 

Verdammte Foodies!

Und es geht weiter mit Instagram Fotos! Ich liege gerade etwas flach auf Grund einer Infektion am Auge und das einzige woran ich grad denken kann ist Essen.

Ich habe auch seit einigen Wochen festgestellt, dass sich mein Essverhalten und meine Beziehung zu Essen etwas verändert hat … und das nicht nur zum Positiven. Neben Kunst und Literatur ist Essen einfach mein Lieblingsthema. Ja ich rede über Essen teilweise lieber als über Bücher. Essen ist einfach so wundervoll.

Zumindest. Seit neustem brauche ich beim Zubereiten von Essen echt mega lange, weil ich wie eine Irre ewig an der Präsentation sitze. So hatte ich einmal Besuch und wir saßen solange an der Dekoration, dass das Essen fast kalt wurde. Es hat trotzdem megagut geschmeckt… xD

Egg Florentine nach langem Anrichten.

Dieses Eigelb… es war megalecker!

Ich frage mich nur langsam: Ist es noch gesund so besessen auf (hübsches) gutes Essen zu sein? Reicht es nicht einfach Nudeln zu kochen und Soße drauf zu klatschen oder müssen es Nudeln mit raffinierter aromatischer Tomaten Soße sein mit Basilikum und Sonnenblumenkernen (weil ich keine Pinienkerne im Schrank habe)? Und letzteres am besten wunderhübsch (z.B. auf ein kleines Rucola Bett und leichtem Balsamico-Olivenöl Dressing) angerichtet und instagram-reif. Ich denke, die Deko-Sucht ist das schlimmere Problem…

Vielleicht bin ich einfach ein hardcore Anhänger der Redewendung “Das Auge isst mit”. Fuck yeah, mein Auge isst sowas von mit. Mein Auge kocht auch mit und kauft auch mit ein!

So meinte auch mal mein Auge, dass es besser wäre, mein Steak-Teller zu stylen und die Kartoffelspalten als Fächer anzurichten anstatt sie neben den Steak zu legen.

Boom! Love it!

Versteht mich nicht falsch. Ich achte nicht nur auf das Aussehen. Wenn das Steak auf dem Foto zäh und trocken gewesen wäre, tröstet auch das Aussehen nicht hinweg. (Es war aber verdammt gut angebraten und innen noch rosa und saftig ♥ ) Was ich sagen will ist nur, dass ich Essen attraktiver finde (omg was ist aus mir geworden… Essen attraktiv finden...), wenn es hübsch angerichtet ist.
Vielleicht habe ich das etwas von meiner Mama… die ist zwar nicht ganz so ausgerastet wie ich, aber das Anrichten war ihr auch wichtig. Oder versuche ich nur so zu tun, als war ich im Restaurant essen , weil ich in Wirklichkeit kein Geld habe?
Was ich so auf den anderen (Food-)Blogs gibt mir eher den Eindruck, dass es voll okay ist, sein Essen von der besten Seite zu zeigen (denn es schmeckt ja auch voll gut verdammt!).

Meine Frage an euch: Seid ihr also auch kleine Food-Stylisten? Oder geht der Geschmack vor und legt einfach keinen Wert auf so ein Tamtam?

Liebe Grüße,
eure June K.

Linsentopf

Ami von Zauberrausch hat mich auf Instagram gebeten, das Rezept zu meinem Linsentopf auf zu schreiben, als sie das Bild online sah. Falls einer von euch generell eine Frage zu meinen Instagram-Fotos hat, könnt ihr direkt mit einem Kommentar unter dem Bild diese stellen und ich versuche sie so gut wie möglich zu beantworten.

Eins vor ab:

Ich koche sehr selten nach Rezept, da ich meistens spontan koche und/oder Reste aus dem Kühlschrank verwerte. Folglich kann ich nur schlecht exakte Mengen angaben machen. Da ich aber sowieso der Ansicht bin, dass Geschmäcker verschieden sind und Rezepte am Ende individuell angepasst werden müssen, schlage ich euch vor das Rezept nicht eins zu eins nach zu kochen, sondern sich nur grob daran zu Orientieren. Ich hoffe dennoch, dass es weiterhilft.

Linsentopf mit Pilzen und Spinat

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Zutaten (für ca. 4 Personen):

  • 300g Berglinsen
  • 800ml Gemüsebrühe
  • 1 kleine Zwiebel
  • Handvoll Pilze (zB. Champignons, Austernpilze)
  • Handvoll frischen Spinat
  • 1 dicke Zehe Knoblauch
  • Sahne oder Soja Cuisine
  • Rosmarin
  • Öl und Butter zum Braten
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Linsen gut abwaschen. In einem großen Topf (die Linsen quellen noch auf) Öl erhitzen und darin die Zwiebeln glasig braten. Linsen hinzugeben und mit Gemüsebrühe ablöschen. Rosmarin (und ggf. andere Kräuter) hinzugeben, abschmecken und die Herdplatte auf kleine Flamme runter stellen. Linsen abgedeckt 30min köcheln lassen und gelegentlich umrühren.
  2. In der Zwischenzeit Pilze waschen, zupfen oder schneiden. Butter in einer Pfanne erhitzen und den klein geschnittenen Knoblauch anbraten. Pilze hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Wenn die Linsen weich sind die gebratenen Pilze hinzugeben und den frischen Spinat ebenfalls in den Topf tun. Herd auf mittlere Hitze hochgestellen und einmal aufkochen. Den Linsentopf einmal mit Sahne, Butter und evtl. nochmals mit Gewürzen abschmecken. Wenn im Linsentopf noch zu viel Flüssigkeit ist, aufkochen bis die richitge Menge erreicht ist.
  4. Linsen anrichten und auf Wunsch mit einem Klecks Frischkäse oder Quark garnieren.

Das war mein erster Versuch mit Linsen, da ich immer dachte, dass sowas zu lange dauert. Dadurch, dass sehr viel Flüssigkeit im Topf ist und sie auch nur auf kleinster Flamme kochen, konnte man in den 30min auch gut mal was anderes machen wie Lesen oder fix die Küche aufräumen. Ich habe auch kaum umgerührt und bei mir ist nichts angebrannt. Obwohl ich ein sehr ungeduldiger Mensch bin, war das Gericht vom Zeitaufwand her voll ok.

Good luck in the kitchen!
Eure June K.