Nachdem sich die Türen des Zuges geschlossen haben,
wandere ich durch die leeren Abteilungen des Zuges.
Nichts als ein erdrückender Gestank
von abgenutztem Stoff und Überreste von Passagieren,
die vor Zeiten mit dem Zug gefahren sind.
Alles was von ihnen in diesem Zug bleibt,
ist ihr Geruch.
Alles leer und alt,
in jedem Abschnitt den ich betrete.
Der Zug scheint kein Ende zu nehmen
und ich wandere weiter.
Alleine und ohne eine Menschenseele bewege ich mich vorwärts.
Zunächst ein langsames Gehen, danach ein Eilen.
Ohne weitere Passagiere rast der Zug durch die Nacht.
Umhüllt von der Dunkelheit,
ohne jegliche Lichter in der Landschaft,
ohne weiteren Menschen an Bord.
So rast der Zug in die tiefschwarze Nacht.
Kein Leben soweit ich sehe.
Kein Mensch,
kein Licht,
keine Wärme.
Einzig und allein ein leerer Zug in der Nacht.
Die Fußspuren, auf denne ich gehe,
werden blasser und blasser.
Ich blicke hinter mir
und sehe nur noch meine Spuren des Daseins.
Der Zug scheint nicht anhalten zu wollen.
Er rast duch die Nacht
ohne Leben,
ohne Licht,
ohne Wärme,
ohne Ziel.
Ich laufe weiter durch den Zug
ohne Verstand,
ohne Gefühl,
ohne Hoffnung.
Und der Zug rast durch die Nacht.

Juni 29, 2008 um 2:18 |
wow, ein sehr schönes gedicht! hast du das geschrieben? sind 2 kleine schreibfehler drinne: „Alls“ und „vorwräts“. weiter so xD
Juni 29, 2008 um 10:41 |
Danke. Aber man er kennt ja doch das Wort, was es eigentlich darstellen sollte. x’D
Und ja, es ist selbstgeschrieben. Eigentlich aus dem Stegreif. =3
Juni 29, 2008 um 1:28 |
boahh das gedicht is voll schön =) un respekt dat du dat selbst geschriebn hast
Juni 29, 2008 um 5:55 |
Soll ich dir jetz mal was sagen? Das is glaub ich das beste was du geschrieben hast hehe also so aus meinem peroenlichen empfinden weil es eben nicht zu sehr dramatisiert ist aber dennoch das geschrieben rueberkommt … ach KA wie ich das erklaeren soll blubb